Bei Schneeregen und Sturmboeen die letzte Nacht in der Jurte verbracht, das wars dann erst mal mit dem Landleben. Dank einer sehr fuersorglichen Jurtenherbergsmutter, die nachts um drei unseren Ofen wieder anheizte, sind wir alle so weit wieder gesund - und endlich konnten wir mal die Medikamente brauchen, die wir seit Wochen mit uns rumschleppen, soll ja nicht umsonst gewesen sein.
Stattdessen jetzt mal ein Hostel in einer Privatwohnung (wieder in UB), die Vermieter teilen ihre Wohnung mit Reisenden, fuer die sie fuenf ihrer sechs Zimmer zur Verfuegung stellen. Auch nachts ohne Aufwand warm, kein Dauerdurchzug, Licht, Wasserkocher, Klo und Bad mit fliessendem Wasser, ohne rauszugehen - und Internet gratis. Das ist natuerlich nicht zu schlagen durch die Genugtuung in der Jurte, den Ofen dann nach einer halben Stunde doch wieder angekriegt zu haben und gegen den Ausblick aus dem Kloverschlag auf unendliche Weiten mit grasenden Wildpferden....
Uebrigens tauchen wir auch in einem Blog eines anderen Reisenden auf - Adrian aus der Schweiz haben wir bei der Jurte getroffen, wo wir eine Woche lang waren, siehe unser Post "Janz weit draussen". Das Foto, auf dem zwei Maenner auf dem Pferd liegen, haben wir sehr aehnlich auch gemacht...
http://tripitis.wordpress.com/
Habe vor 2 Stunden mit Eberhard über eure letzte Meldung gesprochen. Wir freuen uns alle über den 2. Zahn. Das Bild ist einfach süss! Eberhard sagt Jasper sieht ja fast schon wie ein kleiner Mongole aus. Heut nacht gab es bei uns den ersten Bodenfrost. Sonst ist unser Herbst sehr schön golden. MfG Bernd und Juta
AntwortenLöschenVielen Dank für die Karte, die erste seit 21 Jahren aus der Mongolei ;-)
AntwortenLöschenSchön zu hören, dass es Euch wieder gut geht... und danke für die Nachrichten aus der deutschen Schule. Gute Weiterreise und grüßt Michael in Beijing von mir. Aber bis dahin lesen wir sicher noch von Euch!